WordPress Optimierung Teil 1: mod_deflate Komprimierung
Derzeit optimiere ich meinen WordPress Blog, um die Ladezeiten der einzelnen Beiträge kürzer zu gestalten. Apache bietet mit mod_deflate einen Outputfilter für die Komprimierung einzelner Bilder, Seiten, JavaScripts und Stylesheets.
WordPress und mod_deflate
Um mod_deflate zu nutzen muss das Modul konfiguriert werden. In einer Debian Apache2 Installation ist mod_deflate bereits enthalten, daher gehe ich auf die Installation nicht näher ein.
Zu prüfen ist allerdings ob das Modul schon aktiviert wurde, sollte das nicht der Fall kann es wie folgt aktiviert werden (Neustart des Apache ist notwendig) :
a2enmod deflate
/etc/init.d/apache2 restart
Nachdem das Modul nun aktiviert wurde, kann man bestimmte Inhalte durch den Deflate Outputfilter geben. Dazu braucht man nur in seinem WordPress Verzeichnis die .htaccess etwas anpassen:
# BEGIN Deflate <IfModule mod_deflate.c> <filesmatch "\.(js|css|png|jpg|gif|jpeg|htm|html|php)"> SetOutputFilter DEFLATE </filesmatch> </ifmodule> # END Deflate
Um zu testen ob mod_deflate auch funktioniert, gibt es ein kleines Tool als Link:
http://www.whatsmyip.org/http_compression/
Update:
Ein kleines Update zur Konfiguration von mod_deflate, da ältere Browser (IE6, Netscape 4) Probleme mit gzip Komprimierten Seiten haben, insbesondere mit der Komprimierung von JavaScript Dateien, gibt es hier eine Anleitung für eine Browserweiche:
Mit Dank an biedenkapp.it
Teil 2: WordPress Optimierung Teil 2: YSlow und Google Page Speed


März 23rd, 2011 at 19:11
Vielen Dank für den äußerst hilfreichen Post! Ich konnte alles genau so einsetzen, wie Du es beschrieben hast!
März 23rd, 2011 at 22:20
Danke für das Feedback, habe die Verbesserungsvorschläge direkt verlinkt